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Zuerst: Etwas Lustiges zum Lachen auf Youtube
Marc-Uwe Kling und das Kängeruh über Atomkraft (hier anklicken)
(Zum Vergrößern oder Verkleinern auf das Bild klicken)
Wir haben uns gefreut, am 25. April mehr 70 Teilnehmende zur Mahnwache begrüßen.
Anlass waren der 40. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl (26. April) sowie der 15. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima (11. März). Außerdem erschrecken uns die vielen atomfreundlichen Aussagen von Politiker*innen.
Sylvia verzauberte mit ihrer Harfe die Atmosphäre und Harald begeisterte wieder mit Protestliedern zum Mitsingen. Auch zahlreiche Passanten sind für einige Zeit stehen geblieben.
„Atomkraft ist nicht nur die gefährlichste, sondern auch die teuerste Form der Energiegewinnung“, stellte Thomas in seiner Rede klar. „Der deutsche Atomausstieg war richtig, er ist auf absehbare Zeit unumkehrbar – und zwar auch aus wirtschaftlichen Gründen. Die massive, staatliche Subventionierung von Atomstrom in anderen EU-Staaten lehnen wir ab“, so Thomas weiter. Trotz Atomausstieg sei die zuverlässige Energieversorgung weiterhin gewährleistet. „Besonders freut uns der zuletzt stark gewachsene Anteil Erneuerbarer Energien auf jetzt 60% am deutschen Stromverbrauch. Deshalb fordern wir eine schnelle und zielgerichtete Fortsetzung des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Denn eine Energieversorgung mit erneuerbaren Energien funktioniert, sie ist verlässlich, sie ist sicher und sie ist zukunftsfähig“, so Thomas. Zum vollständigen Text der Rede …
15.000 Menschen demonstrieren in Hamburg für die Energiewende
Hier gehts zum NDR-Bericht über die Demo „Erneuerbare Energien verteidigen“ am 18. April 2026 in Hamburg.
Aktuelle Unterschriftenaktionen
- Gegen die Erweiterung der Brennelementefabrik durch französische und russische Unternehmen in Lingen (Niedersachsen)
- Keine EU-Subventionen für Atomkraft!
- Energiewende retten!
Castor-Transport nach Brokdorf vermutlich auch durch Hamburg
Im Laufe des Jahres 2026 werden mehrere Castoren aus der Wiederaufbereitungsanlage im englischen Sellafield zur Einlagerung nach Brokdorf transportiert, um sie dort bis zur Fertigstellung eines Endlagers (voraussichtlich 2070) „zwischenzulagern“. In Hamburg wird es Protestaktionen geben, weil hier wahrscheinlich auch die Strecke der Castoren verläuft. Die jeweils aktuellen Infos gibt es hier: https://castor-stoppen.de/brokdorf/
Auch interessant
„Gutes-Morgen-Festival“ in Bochum am 6. und 7. Juni 2026 (kostenlos)
Das war die Mahnwache im März ’23
Zum 12. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima haben sich 60 Menschen zur Mahnwache am Has-und-Igel-Brunnen getroffen. Unsere Forderung: „Sofortiger Atomausstieg, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit!“
„Auch wenn noch viel zu tun bleibt, so hat Deutschland mit dem Atomausstieg und der Energiewende den richtigen Weg eingeschlagen. Wir sind damit ein Vorbild für andere Länder“ erklärte Mahnwachen-Sprecher Thomas Ringleben. „Dagegen ist es vollkommen irrwitzig, dass die britische Regierung den Neubau des Atomkraftwerks Hinkley Point mit 100 Milliarden Euro subventioniert. Selbst der britische Rechnungshof lehnt das ab und verlangt stattdessen den Ausbau der erneuerbaren Energien.
Genauso wenig verstehen wir das Festhalten der französischen Regierung an der Atomkraft, obgleich dort der staatliche Energieversorger im letzten Jahr 18 Milliarden Euro Verlust gemacht hat und hochverschuldet ist. Der Stillstand von 29 französischen Atomkraftwerken im letzten Sommer macht außerdem deutlich, dass Atomkraftwerke nur einen begrenzten Beitrag zur Energiesicherheit leisten können.

Atomkraftgegner und Musiker Harald Winter stellte fest, dass die Energiewende durch das Engagement der Antiatombewegung und der Klimaschutzbewegung wesentlich vorangetrieben worden ist. „Dadurch haben diese Bewegungen einen erheblichen Anteil an den Schritten und Maßnahmen zur Energiewende, sowohl hier in Buxtehude als auch in ganz Deutschland. Unser Engagement und unsere Beharrlichkeit zahlen sich aus“, freute sich Winter.

Das falsche Versprechen einer Wasserstoffwirtschaft
Wasserstoff wird erst in einigen Jahrzehnten in großem Umfang zur Verfügung stehen und wohl im Wesentlichen importiert werden. Der ehemalige Professor Dr. Ulf Bossel hat dazu einen guten Bericht verfasst mit dem Titel „Das falsche Versprechen einer Wasserstoffwirtschaft“ (www.energieverbraucher.de).
Mit folgenden Grafik stellt er eine Rangfolge her, für welche Anwendungsbereiche der Wasserstoffeinsatz sinnvoll ist (A/grün) und in welchen Bereichen das keinen Sinn macht (G/rot). Besipiele: Grüner Energieimport wird in die Stufe D eingestuft und Zugverkehr in die Stufe E (Wasserstoffzug der EVB). Heizen landet in der schlechtesten Stufe G.

Energiewende: Sektorkoppelung und Virtuelle Kraftwerke
Eine Info der „Agentur für Erneuerbare Energien e.V.“
Zum Wiederholen des Videos unten links auf den Kreispfeil klicken.
Hier wird gezeigt, wie die Energieversorgung mit Erneuerbaren an normalen Tagen funktionieren kann. Nicht dargestellt ist, wie bei einer Dunkelflaute (z.B. diesiges, trübes und windstilles Wetter über mehrere Wintertage) die Energieversorgung funktioniert. Ferner ist fraglich, ob die innerdeutsche Erzeugung von erneuerbaren Energien den aktuellen Energiebedarf decken kann (für Heizung, Autofahren, Industrie …). In dem Video wird deshalb auch angesprochen, dass der Energieverbrauch insgesamt reduziert werden sollte.
Und hier noch ein weiteres Video dazu:
Weitere wichtige Aktionen – Unsere Dauerbrenner – Bist Du schon dabei ?
Fridays for Future Buxtehude (Instagram)
Solidarisches Netzwerk der gesellschaftlich engagierter Gruppen im Landkreis Stade
Wir sind Teil des „solidarischen Netzwerks“, das regelmäßig über viele weitere Veranstaltungen in der Region informiert
Wechsel‘ Deine Bank (www.urgewald.org)
Die meisten Banken finanzieren -zumindest indirekt- auch die Atomkonzerne und Zulieferer.
Bürgerenergie Buxtehude eG (www.buergerenergie-buxtehude.de)
Viele Buxtehuder wollen die Erneuerbare Energie-Erzeugung in Buxtehude voranbringen.
Spenden (www.ausgestrahlt.de)
Die Arbeit für den Atomausstieg braucht auch weiterhin eine finanzielle Basis.
Stiftung Atomerbe (www.ausgestrahlt.de)
„Das Vermächtnis der Anti-Atom-Bewegung“
Flagge zeigen
Sowohl bei Demos als auch im Alltag, ist es sinnvoll, das Thema immer wieder deutlich zu machen.
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